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  • Lernfabrik für Senioren - Bildungsbau in Shanghai von Atelier GOM

    18.10.2018 Gemessen an den Standards der Megametropole Shanghai kann der direkt am Meer gelegene Vorort Fengxian District fast schon als „ländlich“ bezeichnet werden, gleichwohl auch hier über 1 Million Menschen auf circa 700 Quadratkilometern leben. Das Verwaltungszentrum des Bezirks ist Nanqiao Town – hier entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauses eine neue Bildungseinrichtung, die sich explizit an die älteren Einwohner der Region richtet: die Senior-Citizen University of Fengxian District. Entworfen wurde sie vom in Shanghai ansässigen Büro Atelier GOM im Auftrag der Shanghai Fengxian Nanqiao New City Development Co., Ltd. Dass ein öffentlicher Bau mit einer solchen Funktion an derart prominenter Stelle im Zentrum des Bezirks errichtet werden konnte, sei eher selten und daher erwähnens- und lobenswert, erklären die Architekten in ihrer Projektbeschreibung. Um den hier eng bemessenen Platz maximal auszunutzen, werden klassischerweise Hochhäuser errichtet – genau das wollte Atelier GOM mit Blick auf die betagten künftigen Nutzer allerdings nicht tun, sondern den sogenannten menschlichen Maßstab beibehalten. Groß geraten ist der Lernkomplex dennoch. Das Büro konzipierte für das... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Schwarzer Beton fürs Trinkwasser - Pumpwerk von firm Architekten am Bodensee

    18.10.2018 Im 1570 errichteten Wasserschloss Mittelweiherberg in der österreichischen Marktgemeinde Hard, stand einst mitten in einem Weiher. Inzwischen befindet sich das denkmalgeschützte Bauwerk auf einem großen Grundwasserfeld und beherbergt ein Textilmuseum. Stattdessen übernimmt ein Neubaukomplex von firm Architekten (Lustenau/Speicher) die Grundwasseraufbereitung der Gemeinden Bregenz, Hard, Lauterach und Wolfurt. Der Komplex besteht aus einem Technikgebäude und einem kleinen Bau – von den Architekten passend als Würfel bezeichnet –, in dem ein Großvertikalbrunnen untergebracht ist. Die beiden Bauteile sind in schwarzem Beton ausgeführt und verfügen aus Sicherheitsgründen über keine Fenster. Licht dringt über eine eine Reihe kleiner Glaskuppeln auf dem Dach in den großen Innenraum. Dabei reflektieren die dunkelblau lackierten Blechleibungen der Kuppeln im Inneren blaues Licht. Die großen Tore des dunklen Gebäudeensembles sind ebenfalls mit dunkelbauen, emaillierten Blechpaneelen versehen. Mit derartigen Gestaltungselementen stellen firm Architekten einen visuellen Bezug zu der eigentlichen Funktion des Neubaus – die Bereitstellung des Trinkwassers – her. Direkt neben dem Pumpwerk, das... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Ein Denkmal für die Magna Carta - Wasserpavillon von Mark Wallinger und Octopi bei London

    18.10.2018 Dem historischen Ereignis der am 12. Juni 1215 besiegelten Vereinbarung zwischen König Johann Ohneland zu Runnymede und dem englischen Adel ist nun ein Denkmal gesetzt. Um der „großen Urkunde der Freiheiten“ – der Magna Charta – zu gedenken, ließ der Britische National Trust den Künstler Mark Wallinger (Turner Preisträger 2007) zusammen mit Studio Octopi (London) einen Pavillon bauen. Das Gebäude wurde auf dem Cooper Hill errichtet, einem kleinen, natürlich entstandenen Plateau, inmitten der Auenlandschaft von Runnymede westlich von London, mit Gras bewachsen und umgeben von Eichenwäldern. Diese Lage auf einem Hügel, der von der Themse umflossen ist, gab Anlass für den altertümlichen Titel des Projekts „Writ in Water“. Er erscheint auch auf der Grabsteininschrift des britischen Dichters John Keats, die lautet: "Hier liegt einer, dessen Name in Wasser geschrieben wurde". Wallinger und Studio Octopi vergrößerten das Hügelpateau, um eine Mulden- und Schachtversickerung unterzubringen, die der Bodenerosion entgegenwirkt. Das Innere des Gebäudes birgt Wasser, der Weg hinein ist inszeniert: Der Grundriss besteht aus zwei kreisrunden Mauern. Sie bilden einen Korridor. Dieser muss, um ins... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Sozial gerecht und lebenswert? - Grohe Dialog zum Ballungsraum in München

    18.10.2018 Im Rahmen der Reihe GROHE Dialoge „trends, thesen, typologien“ diskutieren am kommenden Montag, 22. Oktober im Münchner AIT Salon Architekten und Planer zum Thema „Sozial gerechte, dichte und mobilitätstaugliche Ballungsräume – Eine Herausforderung für die Architektur!” Die Stadtplanungen verlagern sich zunehmend weg von den Zentren in urbane Räume an der Peripherie. Diese Entwicklung stellt Stadtplaner und Architekten im Verbund mit Fachkräften aus anderen Planungsbereichen sowie der Politik vor zahlreiche Herausforderungen wie die Schaffung einer funktionierenden Infrastruktur und Verkehrsplanung, eines Angebot an verfügbarem Wohnraum und nicht zuletzt einer kulturellen Vielfalt. Was können Architektur und Stadtplanung zur Entwicklung urbaner Räume in Fläche und Höhe sowie der Verkehrsplanung beitragen? Was kann auch private Investoren dazu bringen, sich für ein Raumangebot einzusetzen, das verschiedenen Bedürfnissen und Preisniveaus gerecht wird? Es diskutieren Wolfgang Hardt (Burckhardt+Partner, Basel/Berlin), Markus Neppl (ASTOC Architects and Planners, Köln), Gregor Grassl (Drees & Sommer, Stuttgart) sowie Tim Heide (Heide & von Beckerath, Berlin). Moderiert wird der Abend... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • (Un)Umstritten - Ausstellung zu Roland Rainer im Az Wien

    18.10.2018 Wie bei so manchen zu NS-Zeiten tätigen Künstlern oder Architekten findet sich auch im Werk Roland Rainers eine Lücke im Lebenslauf für die Jahre des Nationalsozialismus. Bei ihm besonders, gilt der Wiener doch als architektonischer Demokrat und Identitätsträger österreichischer Moderne. Genau um diese Grauzone und die Umbrüche der Vor-, Kriegs- und Nachkriegszeit im Schaffen Roland Rainers geht es in der Ausstellung „(Un)Umstritten – Neue Erkenntnisse zum Werk“. Eröffnet wird sie am Freitag, 19. Oktober um 19 Uhr im Architekturzentrum Wien im Museumsquartier. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer intensiven Archivrecherche, durchgeführt vom Architekturzentrum und der Akademie der bildenden Künste Wien mit Unterstützung der Stadt Wien und der Bundeskammer für Architekten und Ingenieure. Das Kuratorinnentrio Ingrid Holzschuh, Monika Platzer und Waltraud Indrist führt die Besucher zwischen Fotografien von Rainers Großprojekten wie der Wiener Stadthalle oder dem Wettbewerbsentwurf zur Hamburger Reichsautobahn auch zu Rainers theoretischem Werk. Dieser hatte sich nach dem Krieg mit den etwas in Vergessenheit geratenen Ideen zur Gartenstadt beschäftigt und diese teilweise umgesetzt.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Heilbronner Nachhaltigkeit - Ausstellung in Berlin zu drei städtebaulichen Großprojekten

    18.10.2018 Die ansonsten eher im Stillen werkelnde Stadt Heilbronn zündet mit gleich drei Großprojekten ein Feuerwerk städtebaulicher Neuausrichtung. Die Bundesgartenschau, die 2019 dort stattfinden wird, hat hierfür den Anstoß geliefert. Eine Ausstellung, die am Freitag, 19. Oktober um 18.30 Uhr im Aedes Architekturforum in Berlin eröffnet, stellt die drei Projekte vor. Teil eins widmet sich der aktuellen Stadtplanung und Landschaftsarchitektur auf dem brachliegenden Gewerbegelände zwischen Alt-Neckar und Neckarkanal. Unter dem Motto „Blühendes Leben“ wird hier im kommenden Jahr 173 Tage lang die Bundesgartenschau gastieren. Der Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung am Hospitalgrün in Heilbronn wird im zweiten Teil der Ausstellung vorgestellt. Dieser auf einem ehemaligen Industriegelände entwickelte Campus beherbert verschiedene Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Das Architekturbüro Auer & Weber aus Stuttgart erweitert den Campus kontinuierlich. Im dritten Teil der Ausstellung wird das Projekt des größten Science Centers in Deutschland, die experimenta auf den Neckarinseln, vorgestellt. Es entsteht nach Plänen von Sauerbruch Hutton Architects und soll im Frühjahr 2019... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Holzschachteln in Kopenhagen - Sozialer Wohnungsbau von BIG

    17.10.2018 Nachhaltig sollten die Wohnungen sein, sicher und funktional. Vor allem aber bezahlbar, beschreibt Jan Hyttel, Präsident der gemeinnützigen dänischen Wohnungsbaugesellschaft von Lejerbo, den Auftrag. Dass auch Stararchitekten bezahlbare Wohnungen bauen können, versuchen nun die Kopenhagener Lokalmatadore von BIG mit ihrem Projekt Homes for all zu beweisen. In Bispebjerg, einem Stadtteil im Nordwesten Kopenhagens, steht günstiger Wohnraum hoch im Kurs. Die Einkommen der Menschen sind überschaubar, die Kulturen bunt gemischt, das alternative Kulturzentrum Ungdomshuset ist um die Ecke. Und Wohnungen werden dringend gebraucht. Das Budget: rund 8,5 Millionen Euro. Dass bezahlbarer Wohnraum und gute Architektur kein Widerspruch sein müssen, möchte der Bau von BIG zeigen: fünf Geschosse hoch, insgesamt 6.800 Quadratmeter groß, mit 66 Wohnungen zwischen 60 und 115 Quadratmetern Fläche. Bodentiefe Fenster, viel Holz, Südbalkone. Im Innenhof leuchten grüne Freiflächen, straßenseitig wurde durch die kurvige Bauform ein kleiner öffentlicher Platz geschaffen. Durchgänge im Erdgeschoss des Wohnhauses schaffen Verbindung zwischen Straße und Hof für Bewohnerinnen und Öffentlichkeit. Konzipiert ist... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Bei Arvo Pärt im Wald - Musikzentrum von Nieto Sobejano Arquitectos in Estland

    17.10.2018 Heute, am 17. Oktober 2018 eröffnet das neue Arvo Pärt Centre von Nieto Sobejano Arquitectos (Madrid/Berlin), das circa 35 Kilometer von Tallinn erntfernt liegt. Das Musikzentrum befindet sich auf einer Halbinsel am Finnischem Meerbusen, umgeben von dichtem Kiefernwald. Es umfasst einen kleinen Konzertsaal, eine Bibliothek, Ausstellungsflächen und das Archiv von Arvo Pärt, der zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten der Welt zählt. Pärt lebte über 20 Jahren in Berlin, bevor er zurück in seine Heimat Estland ging, wo er heute in Lauslasmaa wohnt. Hier im Dorf befindet sich auch der Neubau, der nun „für alle, die an Pärts Musik und Ideenwelt interessiert sind offen steht“ – wie es auf der Webseite des Zentrums heißt. 2010 wurde das Zentrum von Pärt und seiner Familie gegründet. Vier Jahre später wurde ein internationaler Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt. Aus 20 Entwürfen prominenter Architekturbüros – darunter Coop Himmelb(l)au, Zaha Hadid Architects und OFFICE Geers David Van Severen – konnte sich der Vorschlag von Nieto Sobejano durchsetzen. Der Neubau versucht, einen Dialog zwischen Architektur, Musik und Natur herzustellen – so beschreiben die Architekten ihr... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Texanisches Spektakel - Theater in San Antonio von LMN Architects

    17.10.2018 Alles an der Gestaltung des Tobin Center for the Performing Arts im texanischen San Antonio von LMN Architects aus Seattle ist großzügig bemessen: Die perforierte Vorhangfassade, die wie ein üppiger Stoff um den Altbau der 1920er-Jahren geschlungen wurde; die verschachtelten Raumvolumina in der neuen Lobby; die Nutzungsmöglichkeiten der Theaterräume im Inneren und der neuen Plazas im Außenbereich und zu guter Letzt auch die entwurflichen Studien in Form von Fassadenmustern, Materialreferenzen und Farbverläufen. Die Gestaltungsaufgabe war umfassend. LMN bauten das städtische Auditorium grundlegend um und erweiterten es. Auch die Außenräume wurden neu gemacht. Die Struktur des Altbaus – der nicht nur als Auditorium, sondern auch als Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges diente – wurde weitgehend entkernt. Anschließend wurde ein neuer großer Theatersaal, die H-E-B Performance Hall mit 1.768 Plätzen sowie ein kleineres Studiotheater mit 230 Plätzen eingebaut. Insgesamt wurden über 15.000 Quadratmeter Fläche geschaffen. Eine zweischalige Hülle aus perforierten Metall-Paneelen fasst die beiden Saalvolumina zusammen und schafft gleichzeitig eine mehrgeschossige Lobby. Zum... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Ehrung für Phoenix in Dortmund - Deutscher Städtebaupreis 2018 vergeben

    17.10.2018 Der Deutsche Städtebaupreis 2018 geht an das Dortmunder Projekt Phoenix. Der Preis wird aller zwei Jahre von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) mit Unterstützung der Wüstenrot Stiftung verliehen und will zukunftsweisende Planungs- und Stadtbaukultur fördern. Phoenix ist ein neues Quartier im Stadtteil Hörde, das seit 2011 auf den über 200 Hektar Fläche der beiden ehemaligen Industrieareale Phönix West und Ost um einen künstlichen See herum entsteht. Es bietet Wohnungen, Gewerbeflächen sowie Freizeit- und Kulturangebote. Die Jury unter Vorsitz der Berliner Landschaftsarchitektin Undine Giseke würdigte unter anderem die hohe stadträumliche Qualität. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten an der neuen Dortmunder Stadtlandschaft Phoenix könne zu Recht als Musterbeispiel für den Strukturwandel vom Industriezeitalter zur postindustriellen Stadt gewertet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Der Sonderpreis, der der Akzentuierung besonders dringlicher Anwendungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung dient, stand diesmal unter dem Motto „Orte der Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext“. Er ging an die TU Darmstadt, die ihren innerstädtischen Campus... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Stühle der Macht - Ausstellung in Weil am Rhein

    17.10.2018 Nein, es muss nicht immer roter Samt sein. Manchmal lässt es sich auf hartem Holz oder kühlem Leder besser delegieren und diskutieren. Kennedy hat es vorgemacht, Gaddafi ging noch weiter und wurde einst auf einem weißen Gartenplastikstuhl abgelichtet. Dass aber die Wahl des Stuhls nicht nur persönlicher Geschmack ist, sondern auch die industrielle Entwicklung oder politische Ausrichtung eines Landes oder Organisation widerspiegelt, zeigt nun die Ausstellung „Stühle der Macht“ im Vitra Schaudepot in Weil am Rhein. Sie eröffnet am morgigen Donnerstag, 18. Oktober 2018. Wie man sich setzt, so lebt man auch. Wer auf dem Adjustable Chair des amerikanischen Designers George Wilson sitzt, der hat wohl viel Freizeit. Wer in Arne Jacobsens „Ei“ sitzt, der mag die Intimität. Dennoch, ein Stuhl wäre nichts ohne seinen Kontext. Der East River Chair der holländischen Designerin Hella Jongerius erlangte viel Berühmtheit durch Angela Merkel, Christine Lagarde und Ivanka Trump, die ihn während einer Diskussion auf dem W-20 -Frauengipfel in Berlin nutzten. Kuratorin der Ausstellung ist die Designerin Heng Zhi aus Wien. Insgesamt sind etwa 20 Stühle aus der eigenen Museumssammlung zu sehen.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Mit Lehm in die Zukunft - Ausstellung in Stuttgart

    17.10.2018 Dass Lehm nicht nur etwas zum Anschauen sondern auch zum Anfassen, Fühlen und womöglich sogar Riechen ist, macht das Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart deutlich. In der Ausstellung „Lehmarchitektur heute. Ein traditioneller Werkstoff für die Zukunft“, die am morgigen Donnerstag, 18. Oktober 2018 eröffnet, werden 40 Projekte aus Lehm gezeigt, die mit dem TERRA Award ausgezeichnet wurden. Dieser wird von CRAterre, ein Informationszentrum für das Bauen mit Erde, und amáco, einem Forschungs- und Experimentierzentrum im Bereich Bau vergeben. Bereits am Mittwoch, 17. Oktober um 19 Uhr gibt es einen Auftakt zur Ausstellung. Der chinesische Architekt Mu Jun hält einen Vortrag mit dem Titel „Exploration, Renewal and Heritage of Tradition of Building with Earth“ in der Universität Stuttgart (Hörsaal 17.02, Keplerstraße 17, 70174 Stuttgart). Mu Jun erzählt aus seiner chinesischen Praxis, in welcher er innovativ versucht, den Baustoff Lehm auch im 21. Jahrhundert attraktiv und wirtschaftlich zu halten. Kuratorengespräche finden am Freitag, 19. Oktober statt. Die Kuratorinnen Dominique Gauzin-Müller, Bereichsleiterin der ifa-Galerie und Architektin Iris Lenz werden beide anwesend... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Erneuerbare Holzfassade - Kirche von Espen Surnevik in Norwegen

    16.10.2018 Das kleine Dorf Våler liegt entlang des längsten und breitesten Flusses von Norwegen, Glomma. Im Zentrum von Våler steht eine Kirche, deren zeitgenössische Erscheinung verwundern mag. Der Grund ist ein tragisches Ereignis – 2009 brannte die Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die ursprünglich auf dem Grundstück stand, komplett nieder. 2015 hatte das örtliche Kirchenkollegium einen offenen Wettbewerb für den Neubau ausgerufen. Aus fast 240 Entwürfen aus 23 Ländern ging der Vorschlag des Osloer Architekten Espen Survenik als Sieger hervor. Das Büro sivilarchitect espen surnevik beschäftigt sich vor allem mit regionalen Bautraditionen des Landes. Deswegen ist es konsequent, dass hinter der modernen Architektur der Kirche eine traditionelle Bauweise steckt. Der Holzkirchenbau hat in Norwegen eine lange Geschichte und findet auch heute noch immer wieder breite Verwendung. Die Gestaltung der Kirchenfassade geht zudem auf eine ganz spezifische örtliche Tradition zurück: Mit der Zeit wird die Holzfassade immer dunkler, nach 50 Jahren soll sie ausgetauscht werden. Diesen Vorgang beschreibt der Architekt als „die Neuerstehung der Kirche“ für jede neue Generation in Våler. Die beiden Kirchtürme... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • DETAIL-Preis 2018 - Heatherwick Studio und Harquitectes prämiert

    16.10.2018 Die diesjährige Ausgabe des DETAIL-Preises ist entschieden, und die Hauptauszeichnung teilen sich zwei sehr unterschiedliche Projekte: Da wäre erstens das kraftstrotzende Zeitz MOCAA von Heatherwick Studio in Kapstadt. Und zweitens das ungleich fragilere Centre cívic Cristalerias Planell in Barcelona von Harquitectes. Worin besteht die offensichtliche Gemeinsamkeit beider Projekte? Es handelt sich hier um beherzte Umbauten, bei denen Licht eine entscheidende Rolle spielt. Die Jury, der Philippe Block, Manfred Grohmann, Sandra Hofmeister und Kjetil Trædal Thorsen angehörten, traf hier also ein ausgewogenes Urteil. Das Ergebnis des Preises im Überblick:

 DETAIL-Preis: Zeitz MOCAA in Kapstadt von Heatherwick Studio DETAIL-Preis: Centre cívic Cristalerias Planell in Barcelona von Harquitectes Sonderpreis DETAIL inside: Life Science + Bioengineering Building der Danmarks Tekniske Universitet in Lyngby von Christensen + Co Architects und Rørbæk og Møller Arkitekter Sonderpreis structure: Chilenischer Pavillon bei der EXPO Mailand 2015, heutiger Standort Temuco in Südchile von Undurraga Deves Arquitectos DETAIL Leserpreis: Impluvium archivos in Ayuntamiento de Reinosa von RAW/deAbajoGar... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Staab gewinnen im Münsterland - Wettbewerb zur Burg Hülshoff entschieden

    16.10.2018 Burg Hülshoff in Havixbeck westlich von Münster war der Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Literaturgeschichte. Schon länger verfolgt die Trägerin der Burg, die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung, die Idee, die typisch münsterländische Wasserburg aus der Renaissance in einen interdisziplinären Veranstaltungs-, Forschungs- und Tagungsort zu verwandeln. Im vergangenen Sommer eröffnete hier das internationale „Center for Literature“. Nachdem mit der Aufnahme in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ im Jahr 2017 Fördermittel in Höhe von 7 Millionen Euro gesichert sind, kann auch die komplexe räumliche Transformation zum Literatur- und Kulturzentrum beginnen. Die Droste-Stifung lobte im Frühling 2018 einen Realisierungswettbewerb für den entsprechenden Umbau der Burg aus. Nun stehen die Gewinner fest: Der erste Preis geht an den Entwurf des Berliner Teams Staab Architekten und Levin Monsigny Landschaftsarchitekten . Im Wettbewerb wurden Lösungen für eine Umgestaltung und Neuinszenierung des Ortes gesucht, die einen behutsamen Umbau des Bestands mit stellenweiser Neubebauung verbinden.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Den Leuten zuhören - Jeanne Gang über Hochhäuser, Flussufer und Polizeistationen

    16.10.2018 Das von Jeanne Gang gegründete Studio Gang baut nicht nur Hochhäuser in Chicago, San Francisco und Amsterdam. Auf die diesjährige Biennale nach Venedig brachte das Büro originale Pflastersteine aus Memphis. Friederike Meyer traf die Amerikanerin Jeanne Gang im Sommer auf der reSITE-Konferenz in Prag. Sie sprach mit ihr über Polizisten, das Mississippi-Ufer und Ranglisten für Wolkenkratzer. Interview: Friederike Meyer Frau Gang, Ihr Büro ist mit dem Aqua Tower in Chicago international bekannt geworden. Es heißt, der Turm sei das höchste von einer Frau geplante Gebäude der Welt. Ist das für Sie von Bedeutung? Jeanne Gang: Die Leute machen sich verrückt beim Thema Statistik und Wolkenkratzer. Es gibt Websites, die sich nur mit diesem Thema befassen. Ich verbuche es als eine statistische Größe, die es deshalb gibt, weil sich jemand die Mühe macht, Ranglisten zu führen. Zum Thema Frauen: Wir haben eine 50/50-Männer/Frauen-Besetzung des Büros, und bei uns gibt es gleichen Lohn für gleiche Arbeit. In Amerika existiert immer noch diese Kluft zwischen dem, was die Architektin und dem, was ein Architekt verdient. Als Chefin meines Unternehmens möchte ich diese Kluft überwinden. Das aber... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Handwerk + Form 2018 - Sieger des Gestaltungswettbewerbs im Bregenzerwald

    16.10.2018 Mit der Eröffnung der Ausstellung Handwerk + Form im Werkraum Bregenzerwald vergangene Woche sind auch die diesjährigen Gewinner des aktuellen Gestaltungswettbewerbes verkündet worden. Aus 122 eingereichten Objekten hat die Jury 30 Preisträger ausgewählt und 12 Auszeichnungen, 8 Anerkennungen sowie 10 Belobigungen vergeben. Die Jury bestand aus der Wiener Architektin Elke Delugan-Meissl, der Rotterdamer Architektin Rianne Makkink, Herausgeber der deutschen Ausgabe von domus Thomas Machhörndl sowie vier weiteren, dem Handwerk nahestehenden Experten. Vom Wäscheständer über einen Lüftungsauslass und eine Tischgarnitur bis hin zum Altar – die Siegerstücke eint gestalterische Raffinesse und perfekte Verarbeitung, ihre Vielfalt ist beachtlich. Die Anerkennungen setzen diese Diversität mit einem Steckenpferd, Tourenski oder einem Seifenbehältnis fort. Der Werkraum zeigt damit erneut, dass beim Gestaltungswettbewerb Alltag und Nutzbarkeit im Vordergrund stehen. Hier die Auszeichnungen im Überblick: Schreibtischset „Utensilbox“; Entwurf: Klaus Hackl aus München; Herstellung: Tischlerei Bereuter, Elisabeth Klein Porzellan Module „Holz und Stampflehm“; Entwurf: Tobias Fritz aus Bregenz,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Ein Berliner für Berlin - Hans Poelzig-Ausstellung im Museum für Architekturzeichnungen

    16.10.2018 Er ist mit der Stadt Berlin eng verwoben. Hans Poelzig, der sein ganzes Leben von Berlin aus tätig war, starb 1936, kurz bevor er nach Ankara emigrieren wollte. 82 Jahre nach seinem Tod zeigt das Museum für Architekturzeichnungen in Berlin ein breites Spektrum seines Werkes. Die Ausstellung eröffnet am Mittwoch, 17. Oktober und läuft bis Februar 2019. Insgesamt werden 35 Kohlestift-, Bleistift- und Pastellzeichnungen aus dem Architekturmuseum der TU Berlin zu sehen sein. Hans Poelzig ist für den Umbau des im Krieg zerstörten Großen Schauspielhauses in Berlin verantwortlich. Ebenso entwarf er dort das Haus des Rundfunks, das Kino Babylon mit acht umliegenden Wohnhäusern oder in Frankfurt am Main das monumentale I.G.-Farben-Haus, das heute unter anderem von der Goethe-Universität genutzt wird. Diese prominente Seite Poelzigs wird kontrastiert von einem Poelzig, der sich mit Malerei beschäftigte, Bühnenbilder entwarf und einst einen Tankstellenentwurf zeichnete. Damit steht der umfassend interessierte Poelzig seinen Zeitgenossen Gropius oder den Taut-Brüdern kaum nach. Eröffnung: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr Ausstellung: 18. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019, Montag bis Freitag 14 bis... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Dunkle Töne in Innsbruck - Haus der Musik von Erich Strolz und Dietrich Untertrifaller

    15.10.2018 Am 6. Oktober wurde es mit einem Konzert des Tiroler Sinfonieorchesters eröffnet: das neue Haus der Musik in Innsbruck. Das von Erich Strolz (Innsbruck), der mit seinem Entwurf den 2014 ausgeschriebenen Wettbewerb gewann, zusammen mit Dietrich Untertrifaller Architekten (Bregenz) entwickelte Konzert- und Theatergebäude liegt im Kulturquartier der Alpenmetropole, neben dem Tiroler Landestheater am ehemaligen Standort der zu klein und unwirtschaftlich gewordenen Stadtsäle. Das unter Bauherrschaft der Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG realisierte Großprojekt wurde im Vorfeld von lokalen Medien und politischen Fraktionen kontrovers diskutiert, unter anderem weil die Baukosten von 62,7 Millionen Euro das veranschlagte Budget von 58 Millionen Euro überstiegen. Das Haus der Musik führt auf sechs Ebenen und mehr als 13.000 Quadratmetern mehrere Kulturinstitutionen zusammen: die Kammerspiele mit Bühne und Zuschauerraum für 220 Personen, zwei Konzertsäle mit 510 und 100 Plätzen, das Landeskonservatorium, das Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck und das Mozarteum. Zusätzlich stehen Räume für das Tiroler Sinfonieorchester, drei Landesmusikvereine, die Festwochen der... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Zuverlässig spektakulär - Villa in Kuwait von AGi Architects

    15.10.2018 Wenn das Büro AGi Architects (Madrid/Kuwait-Stadt) eine seiner Villen aus Kuwait präsentiert, dann ist zumindest eines klar: Das Projekt ist zuverlässig spektakulär. Das gilt auch für das Rock House in einem Außenbezirk von Kuwait-Stadt, das – der Name verrät es bereits – an einen riesigen Findling erinnern soll. Die ikonische Wirkung war Anspruch des Bauherren, schreiben die Architekten. Mit seiner polygonal gebrochenen Form hebt sich das Rock House von manch anderer Villa ab, die das spanisch-kuwaitische Duo Joaquín Pérez-Goicoechea und Nasser B. Abulhasan in den letzten Jahren in Kuwait bauen konnten. Auf einen weiterern Unterschied muss der europäische Betrachter wohl hingewiesen werden: Das Haus sei vergleichsweise klein, wenn man es mit den Standards der Gegend vergleicht, betonen die Architekten. Vermutlich zum Schutz der Privatsphäre veröffentlichen sie keine Grundrisse. Wenige Fenster nach außen, starke Orientierung der Wohnräume zum zentralen Innenhof sowie fließende Raumübergänge – das alles sind traditionelle Elemente arabischer Wohnbauten, die auch den Villen von AGi strukturell zu Grunde liegen. Die Interpretation dieser Elemente jedoch, das ungewöhnliche Stapeln,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Bauen mit künstlichem Schnee - Experimenteller Pavillon von Karola Dierichs und Achim Menges in Stuttgart

    15.10.2018 Kleine graue Kügelchen, nur wenige Millimeter groß. Zu Tausenden, ach, Millionen, lagern sie in großen Boxen. Unscheinbare Kügelchen mit einiger Wirkung. Das an der Universität Stuttgart entwickelte Granulat bildet die Basis für circa 70.000 Hexapoden und rund 50.000 Dekapoden. Dreidimensionale, sternförmige Strukturen mit je sechs beziehungsweise zehn strahlenförmigen Enden – Grundlage für eine raumgreifende Konstruktion: den ICD Aggregat Pavillon 2018. Konzipiert wurde er unter der Leitung von Karola Dierichs und Achim Menges am Institut für Computational Design and Construction der Universität Stuttgart. Ähnlich experimentelle Strukturen hat das Institut bereits in London, Stuttgart und Weil am Rhein gezeigt. Vor wenigen Tagen wurde es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als erstes Projekt aus dem Bereich Architektur überhaupt zur Förderung als Exzellenzcluster ausgewählt. Zehn Jahre Forschung an künstlichen granularen Materialien in der Architektur stecken im ICD Aggregat Pavillon 2018. Ohne Leim, ohne Schraube, ohne Mörtel. Es ist, so die Aussage der Entwicklerinnen, der erste vollständig umschlossene architektonische Raum, der aus einem spezifisch dafür entworfenen... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Architekt der Flughäfen - Paul Andreu (1938-2018)

    15.10.2018 Er ist vor allem als Flughafen-Architekt bekannt. Der Franzose Paul Andreu starb am 11. Oktober im Alter von 80 Jahren in Paris. Andreu konzipierte Flughafengebäude in aller Welt, so zum Beispiel in Dhaka, Dar Es-Salaam, Abu Dhabi, Kairo und Jakarta, aber auch in Montpellier, Bordeaux und Nizza. Seit 1974 war er Konstrukteur und Chefarchitekt des Pariser Flughafens Charles-de-Gaulle in Roissy. Der Ring, den er für Roissy 1 entwarf, ging in die Geschichte des Flughafenbaus ein. Als Partner von Johan Otto von Spreckelsen vollendete Andreu nach dessen frühem Tod 1989 die Grande Arche in Paris. Ab den 2000er Jahren war er verstärkt in Asien tätig. 2005 wurde eine nach seinen Plänen entstandene Konzerthalle in Shanghai eröffnet, 2007 das von ihm geplante Opernhaus in Peking gleich neben der Großen Halle des Volkes. Sie zeigt sich als ein Bau in freier Form, der an ein plattgedrücktes, von einem See umgebenes Ei erinnert. Doch auch die Katastrophe vom Mai 2004 gehört zu Andreus Biografie: Der Tag, an dem ein Dachsegment der erst ein Jahr zuvor eröffneten Abflughalle des Terminals 2E in Paris einstürzte und vier Menschen tötete. Die Ursachen sind bis heute nicht geklärt. Andreu hatte... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Wohnen im Steglitzer Kreisel - Fuchshuber Architekten planen Hochhausumbau in Berlin

    15.10.2018 Berlin-Steglitz gilt nicht unbedingt als Trendbezirk der Hauptstadt. Dabei hat das Subzentrum im Südwesten der Stadt gerade im Bereich der Schlossstraße ein ungeheuer urbanes Potential. Die Schlossstraße ist die zweitumsatzstärkste Einkaufsmeile in Berlin. Die Kaufkraft aus den Villengebieten Dahlem und Zehlendorf wohnt gleich nebenan. Auch architektonisch gibt es das eine oder andere zu entdecken. Zwei ehemalige Kinopaläste erzählen davon, dass Steglitz bereits in der Zwischenkriegszeit gebrummt hat. Und mit dem legendären Bierpinsel, dem Einkaufszentrum Forum Steglitz und dem ehemaligen Rathaus Steglitz, gibt es in der Schlossstraße drei Ikonen der West-Berliner Nachkriegsmoderne zu bestaunen. Nach der Revitalisierung des Forum Steglitz’ vor einigen Jahren steht nun der Umbau des ehemaligen Bezirksamts an – und zwar zu einem Wohnhochhaus mit 330 Eigentumswohnungen, die zwischen 46 bis 230 Quadratmeter Wohnfläche haben werden. Die Preise reichen laut Webseite des Investors von 242.000 Euro bis 2,8 Millionen Euro. Verantwortlich für die Umbaupläne mit dem Namen ÜBerlin sind Fuchshuber Architekten aus Leipzig, die den 120 Meter hohen Verwaltungsbau im Auftrag der CG Gruppe... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet - Konferenz mit Exkursion in Bochum

    15.10.2018 Noch bis Donnerstag, 18. Oktober 2018 läuft die Anmeldung für die Konferenz „Big Beautiful Buildings: Als die Zukunft gebaut wurde.“, die auch in diesem Jahr wieder von der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege der TU Dortmund organisiert und in Bochum stattfinden wird. Die Konferenz unternimmt eine thematische Reise durch Nachkriegsdeutschland und legt einen Fokus auf die Ästhetik und Denkmalwürdigkeit moderner, heute gerne als überdimensioniert empfundener Architektur. Am Dienstag, 30. Oktober werden beispielhafte Bauten der Nachkriegsarchitektur im nördlichen und mittleren Ruhrgebiet im Rahmen einer Busexkursion erkundet. Am Abend eröffnet die Ausstellung „Zuerst modern, dann verschmäht, heute angesagt – die Nachkriegsmoderne” im Technisches Museum Bochum. Klaus Jan Philipp vom Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart hält die Festrede. Am Mittwoch, 31. Oktober stellt Rainer Nagel von der Bundesstiftung Baukultur den Baukulturbericht über aktuelle Herausforderungen im Umgang mit der Nachkriegsarchitektur in Deutschland vor. Doch auch anderswo wird über die Bauwerke dieser Zeit diskutiert. Dazu gibt es Beiträge aus Wien, Breslau und Bozen. Unter anderem... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Schwimmen, Rutschen und Plantschen - Hallenbad bei Karlsruhe von 4a Architekten

    12.10.2018 Pünktlich zum Ende der Freibadsaison im September eröffnet am Rande der Stadt Stutensee nördlich von Karlsruhe ein neues Hallenbad. Die Stuttgarter 4a Architekten haben den schlichten Bau von Januar 2017 bis August 2018 errichtet. Auf Grund des hohen Grundwasserspiegels wurde die Halle zwei Meter über dem Straßenniveau gebaut. Das Projekt gliedert sich in zwei Baukörper unterschiedlicher Höhe, die an der Schnittstelle ineinander greifen. Im größeren der beiden ist die Schwimmhalle mit insgesamt 368 Quadratmetern Wasserfläche untergebracht. Hintereinander aufgereiht sind drei Becken für unterschiedliche Nutzergruppen: ein Schwimmbecken mit vier Bahnen zu 25 Metern, ein Lehrschwimmbecken mit Rutschbahn sowie ein Kleinkinderbecken. Großzügige Glasfassaden umgeben den Schwimmbereich, der im Osten über eine Terrasse mit dem Außenbereich verbunden ist. Im kleineren Baukörper sind Empfangsbereich sowie Umkleide- und Duschräume untergebracht. Mit seiner geringeren Raumhöhe und der weitgehend geschlossenen Stahlblechfassade setzt dieser sich von der Schwimmhalle ab. „Sanierung oder Neubau“ war die Frage, bevor im Sommer 2013 das Neubauprojekt mit einem Gesamtbudget von 12,3 Millionen Euro... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Lorbeeren für Bloomberg - RIBA Stirling Prize 2018 geht an Foster + Partners

    12.10.2018 Ein wahrer Preisregen ging in diesem Oktober wieder einmal über London nieder – nachdem das Royal Institute of British Architects RIBA erst vor wenigen Tagen Nicholas Grimshaw mit der Goldmedaille 2019 ehrte und im Juni die National Awards vergab, wurden nun drei weitere Auszeichnungen verliehen: Den renommierten RIBA Stirling Prize 2018 für den besten Neubau Großbritanniens erhielten Foster + Partner für ihr Bloomberg-Hauptquartier in London. Des Weiteren gewann das Old Shed House von Tonkin Liu Architects den diesjährigen Stephen Lawrence Prize und der britische Immobilienentwickler Argent wurde zum RIBA Client of the Year 2018 gekürt. RIBA Stirling Prize 2018 Der Büroneubau von Foster + Partners für den internationalen Informationsdienstleister Bloomberg, der auf BauNetz bereits rege diskutiert wurde, überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von David Adjaye insbesondere mit seiner Nachhaltigkeit: Er erhielt die beste BREEAM-Zertifizierung, die jemals an ein Bürogebäude vergeben wurde und gilt darüber hinaus neben der St Paul’s Cathedral als größtes Steingebäude Londons. Die Jurymitglieder, die einstimmig für das Bloomberg-Gebäude votierten, bezeichnen dieses in ihrer Erklärung als... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Kleine Hütte im Riesengebirge - Ferienhaus in Tschechien von ADR

    12.10.2018 Aus irgendeinem Grund üben Hütten auf ihre Betrachter und Bewohner eine Faszination aus. Egal ob sie an der Küste oder im Gebirge stehen, als Wanderhütte in der Peripherie, Schutzhütte in den Alpen oder Ferienhaus im Hohen Norden. Trapper nutzten die ursprünglich kargen Holzbauten einst während der Jagdsaison, Viehhirten auf der Alm. Und manch eine war zuvor Talstation eines Skilifts – wie in diesem Fall. Eingeklemmt zwischen Nadelbäumen, einem Bach und jeder Menge Schnee – wobei es sich bei den sommerlichen Temperaturen im Moment eher um eine blumenbestandene Wiese handeln dürfte – liegt die kleine Hütte. Unscheinbar, an den Giebelseiten mit dunklem Holz beziehungsweise geschwärzten Aluminiumblechen verkleidet, fügt sie sich in einen steilen Nordosthang. Černá Voda (schwarzes Wasser) heißt die Hütte im tschechischen Riesengebirge nahe der Grenze zu Polen. Der Lift wurde verlegt, die Berghütte frei – und dient nun als Ferienhaus. Verantwortlich für den Umbau sind die Prager Architekten von ADR, die auch größere Projekte wie eine Wohnsiedlung stemmen, zusammen mit mar.s architects, diese ebenfalls aus Prag. Auf 5,3 mal 5,6 Metern erstreckt sich die Holzkonstruktion der Hütte. Im... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Vergoldete Inselspitze - KCAP und Orange Architects planen in St. Petersburg

    12.10.2018 In naher Zukunft schon soll es von der Sankt Petersburger Wassiljewski-Insel weithin sichtbar übers Wasser funkeln – das neue Stadtviertel im äussersten Westen der Stadt, das hier im Entstehen begriffen ist, wird von KCAP Architecs & Planners (Rotterdam/Zürich/Shanghai) und Orange Architects (Amsterdam) als „Goldene Stadt“ geplant. Der vom Immobilienentwickler Glorax Development in Auftrag gegebene Mischnutzungskomplex soll verschiedene urbane Funktionen erfüllen und als stadträumliches Verbindungsglied dienen. Mit ihrem Entwurf gewannen die beiden niederländischen Büros den ausgeschriebenen Wettbewerb für die Bebauung eines 15 Hektar großen Areals an der westlichen Inselspitze in unmittelbarer Nähe des Terminals für Kreuzfahrtschiffe. Jetzt noch einer Mondlandschaft gleichend, soll es bald als repräsentatives wasserseitiges „Stadttor“ die mit dem Schiff ankommenden Besucher empfangen. An den ersten drei von sechs geplanten Gebäudeensembles wird bereits gearbeitet: Block 6 und 7 befinden sich im Bau, Block 8 ist in der Designphase. Der in der Realisierung am weitesten fortgeschrittene, 55.ooo Quadratmeter große Block 6 wird aus zwei quadratischen, sechsgeschossigen... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Standardschule schlägt Wohnexperiment - Steht das Berliner Projekt ps wedding vor dem Aus?

    12.10.2018 Von Katrin Groth Sechs Jahre lang wurde über ein Konzept verhandelt, dann endlich stand ein Plan, mit dem alle Beteiligten einverstanden schienen: Per Erbbaurechtsvertrag sollte die markante Schule an die Anwohnerinitiative ps wedding gehen, die in dem leerstehenden Gebäude ein soziokulturelles Zentrum und Wohnungen realisieren wollte. Gemeinsam mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Degewo sollen rund 350 Wohnungen gebaut werden, circa 150 davon plant ps wedding selbst zu realisieren, davon 70 Prozent zu kleinen Quadratmeterpreisen von 6,50 Euro. Sogar Stadtentwicklungs- und Finanzsenatorin unterstützten das Vorhaben. Und nun? Nun scheint alles anders. Weil der Bezirk das ehemalige Diesterweg-Gymnasium abreißen und lieber eine neue Schule bauen will. Es ist ein Dilemma, das viele wachsende Großstädte kennen: bezahlbarer Wohnungsbau versus Schulbau. Beides wird dringend benötigt, auch im Berliner Stadtteil Wedding. Die Mieten steigen, innerstädtischer Wohnraum ist knapp und preisgünstiger Neubau nötig. Doch wachsende Stadt bedeutet eben auch: mehr Kinder, die irgendwo in die Schule gehen müssen. Eigentlich ulkig, wurde das ehemalige Oberstufenzentrum Wedding, später... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Communicating Architecture - Architekturgespräche auf der Frankfurter Buchmesse

    12.10.2018 Unter dem Label „Communicating Architecture“ veranstalten der Berliner Jovis-Verlag und der Zürcher Park Books-Verlag gemeinsm Diskussionen zu aktuellen Fragen von Architektur und Städtebau. Diese findet nicht nur, aber auch auf der Frankfurter Buchmesse statt. So auch dieses Jahr. Morgen, Samstag, 13. September gibt es einen Talk um Architektur als Manifestierung politischer Verhältnisse – gebaute Politik sozusagen. Friederike Meyer, Chefredakteurin von BauNetz, Rainer Schulze von der FAZ und Philip Sturm vom DAM diskutieren über Sinn und Notwendigkeit der Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt. Im Abschlussgespräch spricht dann Sonja Hnilica von der TU Dortmund über architektonische Megastrukturen des 20. Jahrhunderts. Zu diesem Thema hat sie Anfang diesen Jahres ein Buch bei Park Books herausgebracht. Es trägt den schönen Titel „Der Glaube an das Große in der Architektur der Moderne“ und lässt die Gesprächsreihe visuell und retrospektiv visionär ausklingen. Moderiert werden die beiden Events von Jovis-Programmdirektorin Doris Kleilein und Eva Guttmann. Termin: Samstag, 13. Oktober 2018, 13 Uhr und 15 Uhr Ort: Frankfurter Buchmesse, Halle 4.1 J75, Ludwig Erhard Anlage 1, 60327... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Datierbare Zeitlosigkeit - Dom-Römer-Haus in Frankfurt von Morger Partner Architekten

    11.10.2018 Ist es nach all den vielschichtigen und weitreichenden Diskussionen um das Dom-Römer-Projekt in Frankfurt überhaupt möglich, den Blick einfach nur auf ein einzelnes Gebäude zu richten? Unter den Neubauten gibt es mit dem „Alten Kaufhaus“ von Morger Partner Architekten jedenfalls ein Projekt, das souverän mit der zwiespältigen Bauaufgabe umgeht. Die Basler möchten mit strukturellen Bezügen an die Geschichte des Viertels anknüpfen, anstatt einfach nur mit dekorativen Mitteln zu arbeiten. Schon in den über 100 Kommentaren zum Wettbewerb 2011 hatte das Vorhaben viel positive Zustimmung bekommen.

 Der Entwurfsansatz zeichne sich durch eine Architektursprache der datierbaren Zeitlosigkeit aus, wie es in der Beschreibung heißt. Zeitlos vermutlich, weil hier abstrahiert die typischen Fassadenvorsprünge der alten Fachwerkhäuser aufgegriffen werden. Und datierbar, weil trotzdem von der Fenstersetzung über die Materialität der Fassade bis zu den konstruktiven Details klar ist, aus welchem Jahrzehnt die Architektur stammt. Dass das Ergebnis dieses gestalterischen Spagats am Ende trotzdem ein wenig den 80ern aussieht, darf wohl als Ironie der Geschichte gelten. Ziemlich retro-postmodern wirkt... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Palazzo aus dem Holzbaukasten - Wohnhausumbau auf Mallorca von SMS Arquitectos

    11.10.2018 Weniger ist mehr und möglichst einfache Baumaterialien sind die besten – dieser Devise des in Palma de Mallorca ansässigen Büros SMS Arquitectos folgt auch das jüngst für einen privaten Auftraggeber in Palma realisierte Projekt: Das Plywood House besteht, wie der Name schon sagt, zu großen Teilen aus Sperrholz. Weitere Zutaten: Stein sowie verschiedenfarbige Boden- und Wandfließen, hergestellt aus Beton und Terrakotta von traditionellen Handwerksbetrieben auf der Insel. Ausgangspunkt war ein eingeschossiges Wohnhaus in einer ruhigen Straße, das um ein zweites Stockwerk erweitert werden sollte. SMS Arquitectos ließen den Altbau bis auf die tragenden Wände zurückbauen, wobei der straßenseitig gelegene Teil um eine Etage aufgestockt und der gartenseitige Abschnitt komplett erneuert wurde. In diesen gemauerten Rahmen setzten sie einen leichten Aufbau aus Holz, um die Basis des Bestandsbaus nicht zu stark zu belasten. Die Architekten nutzen die Bauaufgabe einerseits für eine Erkundungsreise in die Welt der Fertigung von Holzbauteilen mittels CNC-Fräse, andererseits aber auch für einen Ausflug in die mallorquinische Bau- und Handwerkstradition. Sie entwickelten ein einfaches... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Grenzgänger 2018 - BAUNETZWOCHE#521

    11.10.2018 Dossier: Orangen, Boote, Malerei, Projektionen und Geschichten: Wenn Architekten andere Disziplinen erobern, bleiben sie höchst produktiv. Und darum geht es ja auch bei den Grenzgängern, denen wir bereits zum fünften Mal eine Baunetzwoche widmen: gestalten, aber nicht unbedingt bauen. Neben sechs klassischen Grenzgängern gibt es diesmal noch einen alternativen Ansatz: Sich als Architektin um Bauten kümmern, dafür aber selbst ständig in Bewegung sein – und zwar weltweit. Fake-Altbau: Die Transformation der mazedonischen Hauptstadt Skopje, Thema der Baunetzwoche#520, steht im Oktober auch in der Berlinischen Galerie im Fokus. Zu sehen ist hier der Film „Bigger than Life“ des bosnischen Filmemachers Adnan Softić. Passend zur operettenhaften Erscheinung des Stadtumbauprojekts „Skopje 2014“ inszeniert er die neu entstandenen Fake-Altbauten im Stil eines Musikfilms. Zu Gast bei Mies: Der amerikanische Künstler Spencer Finch hat im Bassin des Barcelona-Pavillon 15 große und kleine Steine installiert. Mit ihnen bezieht er sich auf die japanische Gartentradition, heißt es. Mies, Japan, Barcelona-Pavillon – es gibt sicher viele Menschen, die nun wissen wollen wie das aussieht. Bild:... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Ein Stadtpalais für München - Entwurf von David Chipperfield Architects

    11.10.2018 In Münchner Villenviertel Bogenhausen scheint die Architektur von David Chipperfield und Mark Randel gerade sehr gefragt zu sein. Erst vor kurzem wurde ein Einfamilienhaus der beiden Architekten fertiggestellt, und nun kündigt Euroboden ein weiteres Wohnhausprojekt von David Chipperfield Architects (London) unter Beteiligung von Mark Randel Architekten (Berlin) an. Das fünfgeschossige Wohnhaus mit unterschiedlich großen, vermutlich eher kostspieligen Eigentumswohnungen soll bis 2020 fertiggestellt sein. Auf einem 1.300 Quadratmeter großen Doppelgrundstück gegenüber des Herzogparks wird das Haus insgesamt 2.800 Quadratmeter Wohnfläche umfassen. Die Bauherren wünschten sich vor allem eine harmonische Integration in die spezifische städtebauliche Situation, die größtenteils aus klassizistisch-repräsentativen Doppelhäusern besteht. Der Neubau soll sich nun in diesen Kontext „selbstbewusst, aber leise einfügen“. Das freistehende Gebäude orientiert sich in seiner Aufteilung, Form- und Materialsprache an seinen Nachbarn. Und gerade das ist für die Bauherren „die zeitgenössische Version eines historischen Münchner Stadtpalais“. Den Begriff verwenden die Verantwortlichen übrigens nach... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Handwerk + Form - Wettbewerbs-Ausstellung im Werkraum im Bregenzerwald

    11.10.2018 Der Gestaltungswettbewerb Handwerk + Form des Werkraums Bregenzerwald fand 2018 zum 8. Mal statt. Organisiert wird er seit den 90ern im dreijährigen Turnus. Nun verzeichnet der Wettbewerb mit 127 Einreichungen und 122 abgegebenen Objekten eine Höchstbeteiligung. Am Samstag, 13. Oktober sowie am Sonntag, 14. Oktober erfolgt die Präsentation der Ergebnisse. Der Werkraum als Ort wurde bekanntlich von Peter Zumthor gestaltet, der selbst dem Handwerk eng verbunden ist. Im Rahmen der Ausstellung wird es Rundgänge geben, die durch das ganze Dorf Andelsbuch führen. Dort werden die Objekte rund um den Werkraum in verschiedenen Gebäuden gezeigt. Der Besuch eines alten Brauereikellers, einer aufgelassenen Metzgerei oder einer alte Schmiede stehen auf dem Plan. Auch eine Tour auf eigene Faust ist natürlich möglich. Der Werkraum selbst wird als Sammelpunkt dienen, dort wird außerderm zur Stärkung regionaler Küche geboten. Die Anforderungen des Wettbewerbs sahen Objekte für den täglichen Gebrauch vor – angemessen in der Herstellung, Handhabung und Wartung. Sie sollten in ihrer Funktion klar erkennbar sein und zur Benutzung anregen, auch ihre Nachhaltigkeit wurde berücksichtigt. Ein kleines... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Anders beteiligen und intervenieren - Ausstellung und Diskussion zum Nachwuchswettbewerb in Berlin

    11.10.2018 Ungebaut und möglichst nicht älter als 3 Jahre: Mit diesen Anforderungen hatte die Plattform Nachwuchsarchitekten aus Berlin zu ihrem 10. Ideenwettbewerb aufgerufen. Die Plattform wurde bereits 2004 gegründet mit dem Anliegen, interdisziplinär denkenden Planern einen Raum zu geben. Dieses Mal war es Ziel des Wettbewerbs, öffentliche Beteiligungsformen zu entwickeln, die bei der Revitalisierung vorhandener Plätze und Grünanlagen anwendbar sind. Durch kulturelle und baukulturelle Interventionen sollen diese qualitativ verbessert werden. Heute Abend eröffnet nun die Ausstellung der prämierten Arbeiten. Mit dabei sind Jurymitglied Paola Alfaro d’Alencon vom Urban Research and Design Laboratory der TU Berlin, Gabriele Pfeil vom Bezirksamt Pankow sowie Jörn Oltmann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Tempelhof-Schöneberg. Zu den Anforderung des Wettbewerbs gehörte es, die politische Situation des bearbeiteten Gebiets zu verstehen sowie einen Architekturvorschlag mit Potential für die Stadt zu unterbreiten. Insgesamt erhielten zwei Arbeiten Anerkennungen und drei Arbeiten fanden Erwähnung. Bedauerlicherweise musste die Jury aber feststellen, dass keine der eingereichten Arbeiten alle... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Bis spätabends - Schulerweiterung von C.F. Møller Architects in Ikast

    10.10.2018 Im Jahre 2013 stellten C.F. Møller Architects (Aarhus) das Gebäude der Internationalen Schule in Ikast-Brande (Dänemark) fertig. Es ergänzt einen Bildungskomplex, zu dem auch das Business College HHX, das Ikast-Brande Gymnasium und ein Lehrer ausbildendes College gehören. In diesem Jahr ist nach drei jähriger Planungs- und Bauzeit eine weiteres Gebäude mit Multifunktions- und Kursräumen fertig gestellt. „Hjertet“ - das Herz, nennen die Architekten ihr Projekt. Dazu gehört auch ein Freizeitpark, der den Kontakt untereinander stärken soll. Das 3.660 m² umfassende Gebäude ist von allen Seiten zugänglich. Der zentrale Platz lässt sich von tribünenähnlichen Sitzstufen überblicken. Ein Flügel beherbergt Unterrichtsräume der Schule, die nachmittags und abends für Kunstworkshops, von Vereinen und der Abendschule genutzt werden können. Der andere Flügel beherbergt ein Café mit Küche und einen Bio-Lebensmittel-Laden. Gegenüber liegt eine große Sporthalle mit Zugang zum Außenraum. Das Obergeschoss bringt Räume für Tanz und Yoga, kulturelle Veranstaltungen sowie eine Jugend- und Bildungsberatung unter. Ein 3,7 Hektar großer Park umgibt das Gebäude. Er umfasst einen Skaterparcour,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Wohnen, Arbeiten, Tanzen - Quartiershaus von feld72 im Wiener Sonnenwendviertel

    10.10.2018 Einst lag das Gebiet des heutigen Sonnenwendviertels vor den Toren Wiens. Heute entsteht hier, direkt am neuen Hauptbahnhof um den Helmut-Zilk-Park ein mischgenutztes Quartier. Entsprechend dem Masterplan für das Sonnenwendviertel Ost sind elf Gebäude als sogenannte Quartiershäuser charakterisiert. Das heißt, ihr Erdgeschoss wird öffentlich genutzt. Eines davon haben feld72 (Wien) geplant. Mit sieben Stockwerken, 29 Wohnungen, Büroflächen und einem Tanzstudio ist das „Haus am Park“ das erste fertiggestellte Gebäude im Quartier. Es greift die Charakteristika alter Stadthäuser mit ihren vielfältigen Nutzungen auf. Im Erdgeschoss sind hier das Tanzstudio PrimOrama und das Kundenforum des Bauträgers Kallco untergebracht. Dieser nutzt auch das darüber liegende Bürogeschoss gemeinsam mit dem Auftraggeber Kallinger Projekte. Beide Geschosse bilden einen durch transzluzente Profilitverglasung und hellen Putz klar ablesbaren Sockel. Darüber liegen die Wohnungen. feld72 nutzen ein hybrides konstruktives Grundriss-Prinzip, das weitgehend auf tragende Wandscheiben verzichtet und mit variabel kombinierbaren Raummodulen arbeitet. Die Wohnungen sind zwischen 38 und 120 Quadratmeter groß. Das... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Wahrzeichen für die Frankfurter Buchmesse - Frankfurt Pavilion von schneider + schumacher

    10.10.2018 Heute eröffnet zum 70. Mal die Frankfurter Buchmesse ihre Tore. Bis 14. Oktober finden hier auch zahlreiche Veranstaltungen und Lesungen statt. Genau dafür haben schneider + schumacher (Frankfurt am Main) dem Messegelände eine neue repräsentative Bühne geplant, den „Frankfurt Pavilion“. Das temporäre Bauwerk steht auf dem Vorplatz der Messe und soll sich als nachhaltiges Wahrzeichen der Buchmesse etablieren. Mit insgesamt 480 Quadratmeter Grundfläche und 6,5 Meter Höhe ist es eine selbsttragenden Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran. Was von außen wie eine Muschel wirkt, erinnert innen an ein überdimensionales Buchregal. Für die Tragwerksplaner Bollinger + Grohmann ist es „die parametrische Transformation eines Buchregals in eine raumbildende Konstruktion“. Die Planer hatten die Aufgabe, eine temporäre Konstruktion zu konzipieren, die „unkompliziert zwischengelagert und wieder aufgebaut werden kann“. Außerdem sollte der Bau materialsparend und kostengünstig sein. Die parametrische Planungmethode ermöglichte eine Struktur aus hölzernen Tragrippen und heller Membran, die wie bei einem Zelt funktioniert: Die Membran ist mit Schnüren an die Hauptspanten und den Boden... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Buchtipp: Drei Bücher über Georgien - Hybrid Tbilisi, Mosaiken der Sowjetmoderne 1960 bis 1990, Architekturführer Tiflis

    10.10.2018 Georgien ist dieses Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse, die heute eröffnet. Kein Wunder also, dass momentan eine ganze Reihe Druckerzeugnisse zur georgischen Architektur publiziert werden. Allein der Berliner Verlag DOM publishers hat drei Neuerscheinungen im Angebot. Unsere georgische Redakteurin Mariam Gegidze hat sie sich genauer angesehen. Zwischen Europa und Asien, der Türkei und Russland liegt die ehemalige Sowjetische Republik Georgien mit ihren nicht mal vier Millionen Einwohnern. Seit einiger Zeit genießt das Land ein bis dato ungekanntes Ausmaß an Tourismus. Allein in diesem Jahr haben bisher rund 25 Prozent mehr Besucher als 2017 das Land bereist. Die Hauptstadt Tiflis – auf Georgisch Tbilisi – ist für die meisten das primäre Reiseziel, vor allem seitdem Forbes Tiflis als die spannendste Stadt des Jahres bezeichnet hat. Zum touristischen Reiz der Region trägt die ausgeprägte Weinbaukultur, die Berglandschaft, die alte Kulturgeschichte und nicht zuletzt die sehr eigenartige Stadtlandschaft der kaukasischen Metropole bei. Das waren für DOM publishers wohl Gründe genug, gleich drei Bücher über Georgien mit Fokus auf Tbilisi herauszubringen. Im Vorfeld der... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Neu im Club: Naumann Wasserkampf Architekten - BDA-Talk in Berlin

    10.10.2018 Jedes Jahr werden etwa 120 Architektinnen und Architekten in den BDA berufen, der aktuell rund 5.000 Mitglieder hat. Doch nicht immer wird gleich publik, wer die Neuen sind. Die Reihe „Neu im Club“ im Berliner Architekturzentrum (DAZ) stellt einige von ihnen vor. Am Mittwoch, 10. Oktober sprechen Julia Naumann und Max Wasserkampf vom Büro Naumann Wasserkampf Architekten aus Weimar mit David Kasparek von der BDA-Zeitschrift „Der Architekt“ über ihre Erfahrungen und Projekte. Zudem wird eine Werkschau der Büros an die DAZ-Glashausfassade projiziert und auf einem Monitor im Glashaus gezeigt. Erst 2017 hat sich das Büro Jahr in der Weimarer Altstadt gegründet. Das von ihnen geplante Wohnhaus in Rott sorgte rasch für regionale Aufmerksamkeit. Hier ist eine radikale Einfachheit im Grundriss zu finden. Doch nicht das Streben nach einem formalen Strukturalismus treibt die Architekten an, sondern die Suche nach benutzerfreundlichen und effizienten Raumkonfigurationen. Der BDA wird an diesem Abend auch sein Jahresprogramm vorstellen. Die Reihe „Neu im Club“ findet sechs mal im Jahr, immer mittwochs statt. Am 17. November stellen sich Hennpohl Architekten aus Münster vor. Termin: Mittwoch,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Das Unfertige Bauen - Werkbericht von Anne Démians in Freiburg

    10.10.2018 „Der Weg ist das Ziel“, das hört man selten von Architekturbüros. Der Bauprozess ist für viele eher das Hinarbeiten auf das vollendete Ergebnis. Für die französische Architektin Anne Démians hingegen lautet die Devise 'Das Unfertige bauen'. Damit will sie der zunehmenden Komplexität und Schnelllebigkeit von Nutzungsanforderungen begegnen. In ihre Architekturprojekte sind die Modalitäten ihrer Umnutzung, Erweiterung und Veränderung von vorne herein eingeschrieben, heißt es in der Ankündigung zu einem Vortrag, den sie Donnerstag, den 11. Oktober 2018, 20 Uhr in Freiburg halten wird. Was genau das bedeutet, wird man an dem Abend in der Universität Freiburg erfahren, wo sie unter anderem von ihrem Projekt „Black Swans“ – einem von 2012 bis 2016 gebauten Hochhauskomplex in Straßburg berichten wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Architekturtage 2018 „ensemble(s) gemeinsam(er)” in Kooperation mit dem Europäischen Architekturhaus Oberrhein statt. Sie wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 1,5 UE für Mitglieder anerkannt. Termin: Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20 Uhr Ort: Universität Freiburg, Hörsaal 1010, KG 1, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg Der Vortrag ist... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin - Herzog & de Meuron präsentieren ihre Vorentwurfsplanung

    09.10.2018 Von Gregor Harbusch Fast ein Jahr ist vergangen, seit Jacques Herzog und Pierre de Meuron in der Akademie der Künste am Hanseatenweg ihr umstrittenes Projekt für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum mit der interessierten Öffentlichkeit diskutierten. Damals lernten die Zuhörer nicht nur, dass Herzog es „nicht schlimm“ finde, dass der ausladende Baukörper mit seinem flach geneigten Satteldach viele an einen Discounter auf der grünen Wiese erinnere. Sondern erstaunlicherweise auch, dass seit dem Wettbewerbsgewinn im Oktober 2016 nicht allzu viel gearbeitet worden war. Primär den städtebaulichen Bezug zur St.-Matthäus-Kirche hatte man seit der Entscheidung des Preisgerichts verändert: Das Museum soll maximal 14 Meter an die Kirche heranrücken, außerdem werde es sich mit seiner Traufe an der des fragilen Sakralbaus orientieren. Die Spannung war also groß, als die Stiftung Preußischer Kulturbesitz heute Mittag zur Pressekonferenz bat, um die nun abgeschlossene Vorentwurfsplanung zu präsentieren. Wieder waren beide Architekten aus Basel angereist, was einmal mehr beweist, welche Relevanz das Berliner Projekt und dessen öffentliche Vermittlung im Büro hat. Substantielle... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Dezidiertes Glaubensbekenntnis - Gemeindezentrum in Südchina von INUCE

    09.10.2018 Als die Huaxiang-Kirche in der südchinesischen Hafenstadt Fuzhou im Jahr 1938 erbaut wurde, überragte ihr Turm weithin sichtbar ein Meer aus traditionellen Gebäuden. Mittlerweile hat sich dieses Bild radikal verkehrt – heute steht der Kirchenbau klein und fast ein wenig verloren inmitten eines äußerst heterogenen Labyrinths aus modernen Hochhäusern. Nun hat ihm INUCE, das Büro des deutsch-brasilianischen Architekten Dirk U. Moench mit Sitz in Fuzhou und dem schweizerischen Weinfelden, eine kraftvolle Erweiterung zur Seite gestellt: das Huaxiang Christian Center, ein neues Gemeindezentrum mit einer Oberfläche aus rotem Granit-Kieselputz. Das Projekt verleiht nicht nur der methodistischen Huaxiang-Kirche eine neue Sichtbarkeit, sondern symbolisiert ganz generell das gewandelte Selbstverständnis der christlichen Gemeinden in China: Früher eine Minderheit, die im Verborgenen agierte, erfreuen sie sich schon seit Längerem immens wachsender Mitgliederzahlen, expandieren räumlich und zelebrieren ihren Glauben selbstbewusst in der Öffentlichkeit. So bietet Fuzhous neues Gemeindezentrum nicht nur in seinem Inneren zusätzliche, multifunktional nutzbare Flächen für Gottesdienste und... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Im schwarzen Anzug - Wohnhaus in Tuttlingen von Yonder

    09.10.2018 Die Restfläche in der Ortsmitte von Möhringen, einem Stadtteil des baden-württembergischen Tuttlingen, schien auf den ersten Blick wenig geeignet für eine Wohnbebauung. An einem durch mehrere Generationen genutzten Hof gelegen, ist das 507 Quadratmeter große Grundstück allseitig von recht unterschiedlichen Bestandsbauten umschlossen. Es steigt außerdem von Ost nach West um 3 Meter an. Yonder – Architektur und Design haben hier dennoch so eigenwillig wie pragmatisch nachverdichtet: Das für einen privaten Bauherren entworfene Haus D folgt dem Gelände und nutzt durch seine asymmetrische Form die sich aus Sonnenstand, Grundstückszuschnitt und Abstandsflächen ergebenden Bedingungen auf optimale Weise aus. Das lässt auch an ein 2015 realisiertes Ferienhaus des Stuttgarter Büros im Allgäu denken. Konzeptioneller Kern des Baukörpers sind zwei Betonscheiben, die einander mittig kreuzen. Das Gebäude wird so in vier Segmente unterteilt, zwischen denen sich die einzelnen Ebenen des Wohnraums aufspannen. Das Dach und die Gebäudehülle sind als Holzkonstruktion errichtet, letztere wurde im Inneren weiß verputzt. Kreuz und Bodenplatte hingegen verblieben im Zustand des rohen Betons. Nach außen... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Thomas Kröger gewinnt - Häuser des Jahres im DAM

    09.10.2018 Es ist, das kann zweifelsohne behauptet werden, die Paradedisziplin des Architekten. Das Planen von Wohnhäusern lässt wie keine zweite Typologie auf die menschlichen Bedürfnisse und Sehnsüchte schließen - sowohl des Architekten als auch des Bauherren. Der Callwey Verlag hat nun zusammen mit dem Deutschen Architekturmuseum zum achten mal die besten Einfamilienhäuser des Jahres gewählt. Aus insgesamt 180 Einreichungen kamen bereits im Februar 50 Häuser in die engere Auswahl, die alle im Buch und in der Ausstellung präsentiert werden. Aus dieser Longlist sind nun eine Auszeichnung, sechs Anerkennungen sowie der diesjährige Sieger der Preisverleihung hervorgegangen. Die Beiträge stammen aus dem deutschprachigen Raum und aus Norditalien. Die Kriterien der Jury unter Vorsitz des DAM-Direktors Peter Cachola Schmal zirkulierten vor allem um die Themen Nachhaltigkeit, Innovation im Umgang mit Materialien und das Einfügen in bestehende Strukturen. Ebenso im Fokus steht eine konsequente Ausführung. Diese konsequente Ausführung zielt vor allem auf ein gelungenes Verhältnis zwischen Architekten und Bauherren ab, das häufig zum archimedischen Punkt eines Projekts werden kann. Die finale... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Weißenhofsiedlung wechselt Eigentümer - Bund verkauft Ikone der Moderne

    09.10.2018 Einst gehörte sie der Stadt Stuttgart. Dann wurde die Weißenhofsiedlung 1939 an das Deutsche Reich verkauft. Doch statt des Generalkommandos der Wehrmacht, das dort einen Neubau hochziehen wollte, zerstörten schließlich Bomben die Siedlung. An einem einzigen Tag wurden 10 der 33 Häuser getroffen. Halbzerstörte oder beschädigte Häuser wurden im Anschluss verfremdend renoviert, das Ensemble blieb jedoch Staatseigentum – und zwar fast 80 Jahre lang. Nun wurde bekanntgegeben: Die kommunale Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, die im Auftrag der Landeshauptstadt agiert, kauft die Siedlung von der Bundesanstalt für Immobilien zurück. Der Verkauf der 1958 unter Denkmalschutz stehenden und seit 2000 im Denkmalbuch Baden-Würtemberg als Kulturdenkmal mit besonderer Bedeutung gelisteten Siedlung erfolgt jedoch nicht ohne Protest. Ein offener Brief der Interessengemeinschaft Weißenhof an den Bundesminister der Finanzen Olaf Scholz erklärte folgende Bedenken an der Veräußerung des Emsembles: Wohnraumfürsorge ist keine Pflicht des neuen Eingentümers SWSGWeiterverkaufsmöglichkeiten der SWSG mbH sind nicht rechtlich geklärt Nachdem der Verkauf durch diese Bedenken zunächst skandalös... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Wien meets Architects - Vortrag von NL Architects über Großwohnbauten

    09.10.2018 Eine Zeitmessung in Vor-, Kriegs – und Nachkriegszeit ist architektonisch betrachtet immer eine Frage nach dem Umgang mit zerstörter, renovierungsbedürftiger oder ideologisch aus der Zeit gefallener Architektur. Dabei geht es nicht immer um repräsentative, öffentliche Bauten, sondern auch um Wohnungsbauten. Die IBA Wien mit dem Schwerpunkt „Neues Soziales Wohnen“ holt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wien meets Architects“ internationale Architekten nach Wien, die im Wohnbau neue Wege gehen. Diese neuen Wege können mit alten Steinen gepflastert sein und erfordern deshalb besondere Fürsorge. Das niederländische Büro NL Architects hat sich der Renovierung und Reaktivierung eines solchen Baus angenommen. Das DeFlat Kleiburg ist ein 400 Meter langer Plattenbau mit 500 Wohneinheiten am Stadtrand von Amsterdam. Kamiel Klaasse von NL Architects wird am morgigen Mittwoch, 10. Oktober im Architekturzentrum Wien in der fünften Ausgabe von „Wien meets Architects“ davon berichten. Das Büro, das bereits 2005 mit dem Mies van der Rohe Award ausgezeichnet wurde, erhielt diesen erneut für das Projekt DeFlat Kleiburg. Auch bekannt als Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Kunst trifft Baugruppe - Wohnhaus von Bundschuh Architekten in Berlin

    08.10.2018 Seit ungefähr einem Jahr befindet sich in Berlin genau auf der Grenze zwischen Kreuzberg und Mitte ein neues, für die Hauptstadt eher untypisches Wohnhaus. Das hellgraue, offene Neubauensemble gegenüber dem Kraftwerk Mitte hat der Berliner Architekt Roger Bundschuh für einen Kunstsammler und eine Baugruppe gebaut. Bereits sein bekanntestes Projekt, das Wohn- und Geschäftshaus L40 am Rosa-Luxemburg-Platz, war der Auftrag eines Kunstsammlers und sorgte mit seinem dunkelgrauen Erscheinungsbild an dem prominenten Ort für viel Diskussionen im Jahr 2010. Der zurückgezogene Neubau mit seinem 1.100 Quadratmeter Geschossfläche basiert auf einer originellen baulichen Komposition, durch die die traditionelle Bauweise der Hauptstadt – die geschlossene Struktur des „Berliner Blocks“ – überwunden werden soll. Das Ensemble besteht aus zwei Baukörpern, einem zentralen Erschließungsturm, einem öffentlichen Vorplatz und einem privaten Garten. Der Turm beherbergt den Aufzug und die offen geführte Treppe und trennt den Vorplatz, der als eine Verlängerung des Bürgersteigs zwischen den beiden Baukörpern liegt, vom hinten liegenden Garten. Der Turm ist vom Vorplatz aus zugänglich und definiert als ein... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]

  • Leichte Umarmung - Erweiterung einer Sporthalle bei Tarragona von NAM

    08.10.2018 Die lokale Sporthalle Pavelló Municipal d’Esports in Vila-seca, das im katalanischen Landkreis Tarragona ganz im Nordosten Spaniens liegt, stammt aus dem Jahr 1986 und ist seit dieser Zeit nur geringfügig verändert worden. Für die Nutzung im Rahmen der Mittelmeerspiele 2018 wurde das Gebäude von NAM Arquitectura (Tarragona) umgebaut und erweiteret, so dass die Anlage nun auch für die Disziplin Griechisch-Römisches Ringen genutzt werden kann. Der Hauptteil des Bestandsgebäudes mit seiner Hülle aus vorgefertigten Stahlbetonplatten wurde erhalten und mit Verandabereichen und Terrassen versehen. Außerdem wurde das Gelände um ein überdachtes Außenspielfeld erweitert. Die neuen Bauteile wurden dabei als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach umgesetzt, die im Kontrast zur soliden und kompakten Außenwirkung des Bestandsgebäudes steht. Ein zusätzlicher überdachter Bereich fungiert als Aufwärmbereich. Dieser überdachte Außenbereich in Form einer Kolonnade fasst den Altbau ein und wirkt als Angelpunkt zwischen der bestehenden, geschlossenen Halle und der neuen, offenen Halle. Die Öffnungen im Sockelbereich des Bestandsgebäudes – hier wurde ein Teil der alten Betonplatten im Zuge des... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>> […]